DoomsayClockMini Aufgaben der Presse in einer Demokratie 

Heute begleitete uns ein Journalist mit Kamera für die Aktuelle Stunde. Sendetermin soll heute Abend sein. Diverse Teilnehmer*innen der Aktion 5vor12.nrw konnten ihren Unmut über die Meiler in Doel und Tihange einer größeren Öffentlichkeit kundtun. Mehr kann man als Bürger*in in einer Demokratie nicht machen: immer wieder den eigenen Standpunkt ZEIGEN und die Politik zum HANDELN auffordern.

Die Presse ist ein wichtiges Instrument der Demokratie. Sie informiert sehr engagiert über Tihange, Energiewende usw. Doch die Presse ist nicht das Volk!

Sie kann nur über den Bürgerwillen berichten. Geben wir den Medien also einen Anlass über unsere Ziele zu berichten: keine Atomkraft, egal wo auf der Welt! Energiewende hin zu 100% regenerativer Energiegewinnung!

Die Aufgabe der Wählerinnen und Wähler ist nicht nur am Wahltag ein Zeichen zu setzen, sondern permanent auf unsere Ziele hin zu weisen! Ein x alle paar Jahre an Wahltagen ist zu wenig. Dieses kleine Zeichen steht für unglaublich viele Themen und ist immer ein Kompromiss!

Unser Thema „Weg mit Tihange“ wird in der PRESSE von verschiedenen Seiten umfänglich beleuchtet. Das ist ihr Job.

Unser Job ist, uns nicht auf die kleinen x – Zeichen an Wahltagen zu beschränken. Wir dürfen und müssen unsere Anliegen permanent sichtbar machen. Und so hat auch die Presse wieder Material für ihre Berichterstattung.

Jeden Samstag um 5vor12 am Brander Stier – Info-Börse rund um Atomkraft!

HIER der direktlink zur Mediathek und zum tollen Bericht. Bis zum 10.3. ist der Bericht der Aktuellen Stunde in der Mediathek verfügbar.
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-tihange—opposition-in-belgien-wird-groesser-100.html 

 

DoomsayClockMini Atombomben in Deutschland (danke an Bernd für die Info!)

Flyer-von-Bernd.jpg

Atombomben in Deutschland – neue US-Atomwaffen-Strategie

Wir fordern: Atomwaffen abschaffen – Atomkraftwerke abschalten!

 

Vortrag und Diskussion, mit Dr. Angelika Claußen, IPPNW

Dienstag, 20. März, Aachen
19 Uhr, Haus d. Ev. Kirche, Frère-Roger-Str. 8-10

Neue US-Atombombe in Deutschland

USA verkündet eine neue Strategie mit „kleineren“, einsatzfähigeren Atombomben

USA und Nordkorea drohen gegenseitig mit Nuklearwaffen

Während Menschen auf den Ausstieg aus der zivilen Nutzung der Atomkraft hoffen, setzen Militärs wieder verstärkt auf die Drohung und den möglichen Einsatz von Atomwaffen. Ein längst vergessen geglaubte Bedrohung kehrt wieder.
Was hat es mit dieser Entwicklung auf sich?

 

Tihange, Doel – Nein Danke! 1.000 Mal Hiroshima – Piep egal?

 

Wussten Sie, dass es in rund 100 km Luftlinie von Aachen mit Volkel in den Niederlanden, Kleine Brogel in Belgien und Büchel in der Südeifel (Rhl. Pfalz) insgesamt drei Stützpunkte mit je 20 US- Atombomben gibt?

An jedem Standort lagert damit eine Sprengkraft entsprechend der von 300 Hiroshima-Bomben. Diese sollen im Kriegsfall von Piloten der jeweilig nationalen Luftwaffe ins Ziel geflogen werden. Doch statt diese mörderischen, alles zerstörenden Atombomben endlich abzuziehen, wie es der deutsche Bundestag bereits 2010 mit einer  raktionsübergreifenden, großen Mehrheit gefordert hat, sollen sie in den kommenden Jahren mit Milliardenaufwand „modernisiert“ werden. Sie sollen durch Bomben mit eine erhöhten Schlagkraft und Zielgenauigkeit ersetzt und noch kriegseinsatzfähiger werden.

Im westfälischen Gronau steht die Urananreicherungsanlage, die nicht nur den Brennstoff für die belgischen Atomkraftwerke liefert. Angereichertes Uran wird von dort auch in die USA verkauft und dort über Zwischenschritte für den Bau von Atomwaffen genutzt. Zivile und militärische Nutzung der Atomkraft – beides ist untrennbar verbunden.

 

Der atomare Wahnsinn wird von der Bundesregierung bislang leider unterstützt. So hat sie sich 2017 der UN-Staateninitiative verweigert, ein globales Verbot aller Atomwaffen zu verhandeln. Aber trotz Boykott u.a. der NATO-Staaten wurde der Vertrag im Juli 2017 von 122 Staaten unterzeichnet.

Wir fordern von der neuen Bundesregierung, dem Verbotsvertrag unverzüglich beizutreten und in einem 1. Schritt den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland durchzusetzen. Wer ja zur Energiewende sagt, kann nicht zu den Atomwaffen schweigen.

Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegdienstgegner NRW Braunschweiger Straße 22, 44145 Dortmund www.nrw.dfg-vk.de

Anti-Kriegs-Bündnis-Aachen und Aachener Friedenspreis

Mit Unterstützung von:

ViSdP: J. Schramm, c/o DFG-VK NRW, Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund

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