DoomsayClockMini Deutschland unter Beobachtung von den Nachbarländer

Bei allen Blicken Richtung Tihange dürfen wir den Blick auf unsere eigenen atomaren Probleme und Machenschaften nicht vergessen!! Daher noch einmal sicherheitshalber: Ja, wir sind für Europa, aber für ein Europa OHNE Kernenergie (Macron will die AKWs ja weiter ausbauen!)

Jülich wird zurück gebaut und unsere Nachbarn schauen genau hin: wo kommt der nukleare Abfall hin? Ah, nach Ahaus! Wollen die den Müll da haben? Mitnichten!
Einen Dank an die Kollegen aus den NL, die aus diesen Regionen informieren!

 

automatische Übersetzung dieses ARTIKELS: ParkstadAktueel.NL 

vom 17.3.2018

Die 152 Fässer mit hohem radioaktivem Abfall in Jülich bei Aachen werden 2019 nach Ahaus, einer historischen Stadt an der Grenze zu Enschede, transportiert. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben sich diesbezüglich zumindest geeinigt. Es ist ein weiterer Handlungswechsel in einer Kopfschmerzdatei. Der in Fässern aus dem ehemaligen Forschungsreaktor in Jülich gelagerte abgebrannte Brennstoff ist seit 2008 eine „tickende Zeitbombe“ in einer Entfernung von 27 km von Parkstad.

Noch im Dezember schienen die USA bereit zu sein, die 152 Barrel hochradioaktiven Atommülls in Jülich zu übernehmen. Dies geht aus einem Umweltbericht des US-Energieministeriums hervor. Die amerikanisch-deutschen Beziehungen haben sich in den letzten Monaten jedoch stark abgekühlt. In der Folge muss Deutschland es nun auch für das Euregio-Megaproblem selbst lösen. Die radioaktiven Brennelemente aus dem Atomtest-Reaktor, der 1988 abgeschaltet wurde, sind seit fast dreißig Jahren am Standort des Forschungszentrums in Jülich in 152 Fässern gelagert. Der radioaktive Abfall würde ursprünglich in einem neuen, sogenannten Zwischenlager in der Gemeinde Ahaus transportiert werden. Wegen der hohen Kosten – bei Neubau und Transport von rund 600 Millionen Euro – wurde der Effekt immer wieder auf Eis gelegt.

Bereits im Jahr 2014 hat das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium das Lager in Jülich sofort einberufen, weil sonst die Gefahr eines Erdbebens besteht. Aachen, 10 km von Parkstad entfernt, ist traditionell die Stadt mit der größten Erdbebengefahr in Deutschland.

DoomsayClockMini Doel und die deutschen Brennelemente

ok, Verträge sind Verträge. Aber: die Zeiten ändern sich. Die Menschen ändern sich. Die Technik ändert sich. Es gibt viele neue Möglichkeiten der Energiegewinnung, da brauchen wir keine AKWs. Dass Deutschland leider immer noch Brennelemente an die Betreiber der maroden Meiler liefert grenzt an Leichtsinn. Gehen die Dinger mal richtig hoch (hoffentlich nicht) kommt der Fallout made in Germany auch auf uns selbst zurück. Wie war das mit dem Wald, in dem man hinein ruft?
Zum Artikel geht es HIER Aachener Zeitung vom 21.3.2018

DoomsayClockMini Gute Neuigkeiten soll man nicht verbergen!

20.3.2018 Der Gemeinderat von Dison hat gestern Abend einstimmig (PS, ECOLO, cdH) minus 2 Enthaltungen (MR) zugunsten der sofortigen Schließung der Atomreaktoren von Tihange 2 und Doel 3 ausgesprochen. Die Gemeinde Dison ist daher hat die erste der Provinz Lüttich, die an der Beratung teilnahm, am 26. Februar in der Stadt Lüttich auf Initiative der VEGA-Gruppe abgestimmt. (Automatische Übersetzung)

DoomsayClockMini Termine (Auswahl)

  • 13.+14. April Städteregion Aachen

    Nicht nur die Veranstaltung „Künstler gegen Tihange“ wurde von der Städteregion mit getragen sondern am 13/14. April findet ein Kongress bzw „Öffentliche Tagung mit hochkarätigem Fachpersonal statt: Artikel AZ
    Für den SAMSTAG kann man sich voranmelden um daran teil zu nehmen. Die DEMA am Stier wird trotzdem statt finden!
    Broschüre der Städteregion für den Fall der Fälle HIER

     

     

  •  Wer nach der Blitz-Demo noch Zeit hat flitzt HIER hin:

    Aachener Markt – die AAA informieren:

    Protest bei der Karlspreisverleihung an Macron (KRAZ.ac)

    Bis zum 10.Mai wird ab jetzt jeden Samstag auf dem Marktplatz vor dem Aachener Rathaus ein Stand des Aktionsbündnis Aachen gegen Atomenergie (AAA) und dem „Verein Stop-Tihange-Deutschland e.V.“ stehen.

     

  • 14.4. BRAND STEIGT AUFS RAD:

    Am Samstag 14.04.2018 findet neben dem Brander Marktplatz der erste Brander Fahrradtag statt.
     „Brand steigt aufs Rad“ http://www.kryger.de/ffBrand/
  • 16. April 2018 – Vortrag IPPNW-Regionalgruppe Aachen

    Atomkatastrophe in Tihange – Was tun?  

    am 16. April 2018, 19:00 Uhr, im Forum M in der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, 52062 Aachen

     

  • 20.3. bis 27.4. – BBK Aachen „Künstler gegen Tihange“ Ausstellung

    vom 20.3. bis 27.4. im Haus der StädteRegion
    HIER mehr und hier die Broschüre

 

Advertisements