DoomsayClockMini Klimaveränderung

Das war schon immer so, dass das Klima sich änderte und die Pole lagen auch schon mal völlig wo anders. Aber noch nie gab es einen so schnellen Klimawandel. Die Hybris des Menschen meint: och, das werden wir auch noch schaukeln, erst mal abwarten und schauen, was passiert. Dann kann man ja immer noch geeignete Maßnahmen einleiten. Kann man?

Als Mutter war ich immer froh, dass mein Mädchen eine „gesunde“ Angst vor den Dingen hatte. Skepsis vor dem Straßenverkehr? Prima! Zögernd auf wildfremde Menschen zugehen? Super! Klettern auf Bäume, ja, aber nicht ganz so hoch. Man muss nicht immer „seine Grenzen“ testen. Man kann die Dinge auch vorsichtig angehen und erst einmal nachdenken, bevor man los rennt! Einmal ist sie losgerannt: bei grün über die Ampel. Sie war im Recht! Wäre trotzdem fast tot gewesen. Was nutzt es einem, wenn man im Recht ist, aber tot?

Viele rennen einfach weiter, wie bisher. Kohleausstieg 2038? Fürchterlich. Wer beginnt, Kohle abzubaggern, der weiß: eines Tages ist dieser Vorgang zu Ende! Ende Gelände, aus die Maus! Nur Laschet will möglichst viel Geld nachbehandeln für den „Strukturwandel“! Dabei war klar: wen beginnt zu baggern, der hört eines Tages auf zu baggern. Ganz einfach, oder? Entweder die Kohlevorkommen sind erschöpft oder es gibt bessere Methoden zur Energiegewinnung. Und die gibt es!

„Transparente Solar Panels“ – da können wir die Fensterscheiben als Kraftwerke nutzen. Ob die Belastungen für den menschlichen Körper schlimmer sind als die Einführung von 5G? Eher nicht. Mehr zu diesen Paneelen: HIER

Atomenergie ist keine Alternative zur Kohle. Schon gleich gar nicht diese Bröckelmeiler vor unserer Haustüre!

 

DoomsayClockMini Termine

  • Jeden Samstag um 5vor12 am Brander Stier für Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen. Solar, Wind, Wasser, Biogas uvm.
  • 9.2-2019: Jubiläum! 100 Aktionen am Brander Stier! Ob wir mal 100 Leute zusammen bekommen?
  • 11.2. um 19 Uhr in Köln: „Raus aus der Kohle“ – veranstaltet von Energigewinner mehr HIER 

    „Der renommierte und deutschlandweit bekannte Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin Prof. Dr. Volker Quaschning kommt am 11. Februar 2019 nach Köln. Im Rahmen der von der Energiegewinner eG organisierten Veranstaltung „Raus aus der Kohle – Chance für das Rheinische Revier“ erklärt Quaschning warum in 10 Jahren mit der Kohle Schluss sein muss. Prof. Quaschning beschäftigt sich bereits seit den 1980er Jahren mit erneuerbaren Energien und plädiert für einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030. An den Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion mit weiteren spannenden Gästen an, in der über Schwierigkeiten und Chancen des Kohleausstiegs für das Rheinische Revier diskutiert wird.

    Mit dabei ist Antje Grothus, die u.a. Mitglied in der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission ist. Da die Kohlekommission Anfang Februar ihre Ergebnisse vorstellt, kann die auch in der Bürgerinitiative Buirer für Buir engagierte Klimaschützerin dazu aktuell Stellung beziehen.

    Ein weiterer interessanter Gast und Teilnehmer der Podiumsdiskussion ist Michael Friedrich, Pressesprecher der Greenpeace Energy eG, die mit der ReinRevierWende einen ambitionierten Plan für das Rheinische Braunkohlerevier vorlegt. Kern des Konzepts: Die Braunkohle-Kraftwerke und Tagebaue des RWE-Konzerns ab 2020 stufenweise zu übernehmen und bis 2025 stillzulegen.

    Von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier können wir Prokurist Boris Linden begrüßen. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier entwickelt Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte und unterstützt den Strukturwandel durch Initiierung und Durchführung von Projekten. Die Zukunftsagentur arbeitet eng mit ihren Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Verbänden innerhalb und außerhalb der Region zusammen.

    Für die Energiegewinner eG nimmt Frank Schillig an der Diskussion teil. Die 2010 in Köln gegründete Bürgerenergiegenossenschaft steht für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand und hat bereits zahlreiche Projekte im Rheinischen Revier realisiert.“

 

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