DoomsayClockMini Wie soll man es denn machen…

Die Aktion selbst dauert 5 Minuten. Der Aufbau (Fotoapparat aufstellen usw) passiert vorher. Um 5vor12 dann beginnt die Aktion und ist um 12 Uhr exakt wieder vorbei.

Die Aktion wird ordentlich angemeldet und es kommen pro erwarteter Teilnehmerzahl von 10-15 Personen EIN Polizist zum Schute der Demonstration – also damit uns da niemand vertreibt. Am 2.11.2019 kamen zwei Polizisten. Unglücklicherweise kamen sie genau in dem Moment, wo die Aktion begann und „nahmen Kontakt mit der Demonstrationsleitung“ auf. Das ist eben so. Aber wie sieht das im Außen aus? Es sieht so aus, also ob da Leute etwas „Illegales“ (?) tun, die Polizei kommt dazu und Minuten später wird die Sache wieder beendet und die Leute verschwinden.
Dem Kopfkino ist jetzt freie Fahrt gegeben.

Für die nächste Aktion werden wir zusammen mit der Polizei nach neuen Möglichkeiten suchen, weil dieses Bild eine „aufgelösten Demonstration“ ist für beide Seiten kein gutes Bild.

DoomsayClockMini 3Rosen

Die Initiative der sehr aktiven 3 Rosen hat darum gebeten, am 9.11.2019 eine 5vor12-Aktion zu machen. Klasse! Vielleicht ist 1x pro Monat doch etwas wenig, aber es ist auch immer aufwändig, so eine Aktion zu planen. Also: wir sehen uns am 9.11.!!!!

DoomsayClockMini Nachmittags dann zum Marktplatz in der Stadt

Katrin Wolfahrt engagiert sich sehr für ein Kuriosum der Tierhaltung: das Schlachten gesunder Kühe! Hier ihr Brief dazu:

Hallo Ihr Lieben, Menschen-und Tierfans, Naturfreunde, Klimaaktivisten….
diese Petition liegt mir wirklich sehr am Herzen! Zusammen mit einer Freundin unterstütze ich seit ein paar Wochen die Bäuerin Anja Giesen, die diese Petition gestartet hat.
Es geht hier in erster Linie,darum, dass wir im Aachener Süden über 700 Kühen den völlig sinnlosen Tod ersparen!
Die Rinder haben ein Herpesvirus (BHV1) , das NICHT auf Menschen übertragbar ist.
Bei KEINEM der Tiere ist irgendein Krankheitssymptom festzustellen (wäre wie Lippenherpes beim Menschen).
Milch und Fleisch der Tiere gehen ganz normal in den Handel! Einzig und allein unsere industrielle Landwirtschaft, die großen Massentierhalter und Hochleistungsvieh-Züchter haben ein Interesse daran, dieses Virus in Deutschland „wegzuschlachten“!
Es geht um Machtpolitik in der Landwirtschaft, gepuscht von einem fadenscheinigen „staatlichen Interesse“.
In Belgien, Frankreich und den Niederlanden als einige unsere nächsten Nachbarn, darf man gegen das Virus impfen. Das darf man in Deutschland seit 2017 nicht mehr, damit marktpolitische Vorteile erhalten bleiben, z.B. auch für den Handel nach Übersee (Marokko, Ägypten….)
Durch den Fall der Aachener Bauern ist der aktuelle Status „BHV1-frei“ in Nordrhein-Westfalen gefährdet. Würden die Tiere nicht geschlachtet, würde der aktuelle Status kippen und man dürfte z.B. wieder impfen.
Die Behörden wehren sich, im Fall der Aachener Bauern aufgrund der Nähe zu Belgien und den Niederlanden ihren Ermessensspielraum anzuwenden, den sie in diesem Fall jedoch hätten. Die Tiere müssten nicht getötet werden. Es gäbe andere Maßnahmen, dafür zu sorgen, dass sich das Virus aus den Ställen nicht weiter verbreitet.
Für den 05.11.2019 ist der erste Teil der Massentötung angesetzt worden. Schlachtreife Rinder würden zum Schlachthof transportiert, trächtige Kühe und gerade erst geborene Kälbchen eingeschläfert und „entsorgt“.
Für die Bauern, die nur lachhaft von der Tierseuchenkasse entschädigt würden, wäre die Tötung ihrer Bestände nicht nur eine emotionale sondern auch eine existenzbedrohende Katastrophe!
Ich möchte Euch alle bitten, dringlichst diese Petition zu unterschreiben und zu teilen, was das Zeug hält. Auch ein paar Euro für die Öffentlichkeitsarbeit wären eine gute Sache – aber das hat keine Priorität.
Wichtig ist, dass sich der öffentliche Druck für diesen Fall weiterentwickelt und wir das behördlich festgelegte Todesurteil aufheben!
Hier könnt Ihr mehr über die Petition erfahren, unterschreiben und teilen:
http://chng.it/ZzvbgGb559

Liebe Grüße
Katrin

 

HIER einige Pressestimmen:

Aachener Zeitung – Artikel vom 2.11.2019

Aachener Nachrichten vom 6.9.2019 ARTIKEL

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